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SOLL ICH MEINE ERNÄHRUNG UMSTELLEN?

Auch wenn Sie vielleicht etwas anderes gelesen haben: Es gibt keine „Krebsdiät“, die den Krebs „aushungern“ kann. 

Sie müssen sich prinzipiell an keine besonderen Ernährungsregeln halten – essen Sie, worauf Sie Appetit haben. Natürlich ist es immer sinnvoll, sich gesund zu ernähren, egal, ob Sie an metastasiertem Brustkrebs erkrankt sind oder nicht. Das stärkt Ihr Immunsystem – und damit Ihre Fähigkeit, Infektionen und Viruserkrankungen zu bekämpfen. Sie werden vielleicht feststellen, dass Sie seit Ihrer Krebsdiagnose öfter krank werden, da Stress und manche Therapien das Immunsystem schwächen können.

Wenn Sie Ihre Ernährung umstellen wollen, sollten Sie darüber mit Ihrem Behandlungsteam sprechen.

Eine Ernährungsumstellung sollte Schritt für Schritt erfolgen und immer von einem Ernährungsberater/einer Ernährungsberaterin begleitet werden. Eine Ernährungsberatung kann Ihnen auch helfen, wenn Sie aufgrund Ihrer Therapie Probleme mit Übelkeit oder Durchfall haben. Es kann auch sein, dass Sie aufgrund von Nebenwirkungen Ihrer Therapie bestimmte Speisen/Lebensmittel nicht mehr vertragen oder diese vermeiden sollten. Es kann dadurch sogar zu einer ungewollten Gewichtsreduktion kommen.

Mehr Informationen finden Sie z. B. in der Broschüre Ernährung bei Krebs von der Österreichischen Krebshilfe.

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